COVID-19: Wir Handeln. Trainingsbetrieb ab sofort und zunächst bis Ende der Osterferien 2020 eingestellt!

13.03.2020/KALTENKIRCHEN – Mit der sofortigen Einstellung des regulären Trainingsbetriebs und dem Aussetzen sämtlicher geplanter Veranstaltungen reagiert unser Verein entschlossen auf die globale Verbreitung von COVID-19. Vorstand und Trainer haben diese Entscheidung im Schulterschluss getroffen – sie gilt ab sofort und mindestens bis zum Ende der Osterferien am 17.04.2020. Wir alle sind jetzt gefordert, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen und das richtige zu tun.

Die Entwicklung rund um das sich weiterhin ausbreitende Virus ist von hoher Dynamik geprägt. Umso wichtiger ist es, jetzt klare und nachvollziehbare Entscheidungen zu treffen. Mit der Schließung der Schulen und Kindergärten in unserem Bundesland hat die Landesregierung ein Zeichen gesetzt, das von den Kreisen und schließlich auch von uns als von den Trägern der Sportstätten abhängiger Organisation nun auf den Sportbetrieb übertragen wird. Wir möchten weder unsere Mitglieder, noch deren Angehörige oder unsere Trainer – und mittelbar auch keine Dritten – unnötigen Gefährdungen aussetzen, daher haben sich Vorstand und Trainer gemeinsam für diese Konsequenz ausgesprochen. Auch wenn es noch keine offizielle Stellungnahme der Stadt zu einer etwaigen Anordnung zur Schließung der Sportstätten gibt, sind wir der Meinung, dass wir als Verein das Heft des Handelns zum Wohle unserer Gemeinschaft in der Hand behalten und aktiv die jetzt nötigen, wenngleich harten Entscheidungen treffen müssen, um Klarheit und Sicherheit für alle zu schaffen.

So schwer uns diese Entscheidung aus sportlicher Sicht auch fällt – schließlich wird unser Alltag in der nächsten Zeit voraussichtlich von zahlreichen Einschränkungen geprägt sein, und Sport als Ausgleich wird gerade den Kindern fehlen – so richtig ist es, gemeinsam und konsequent zu handeln.

Für den glücklichen Fall, dass wir übertrieben vorsichtig handeln und die Lage sich in kurzer Zeit wieder entspannt, werden wir uns im Rückblick dennoch sagen können, hier das Wohl der Allgemeinheit guten Gewissens über die Belange einzelner gestellt zu haben. Das viel genutzte Wort „Solidarität“ scheint hier angebracht, insbesondere mit Blick auf die Schwächeren, gerade wenn wir selbst uns nicht zur Risikogruppe zählen.

Wir werden die weiteren Entwicklungen sorgfältig beobachten und über eine etwaige Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs an dieser Stelle informieren. Bei Fragen könnt ihr euch gern an den Vorstand wenden.

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